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Essener Philharmoniker

4. Sinfoniekonzert - Konzert für Orchester

Richard Strauss „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ –
Tondichtung, op. 28
Richard Strauss „Macbeth“ – Tondichtung, op. 23
Béla Bartók „Konzert für Orchester“, Sz 116

Den Protagonisten der mittelalterlichen Schelmengeschichte – Till Eulenspiegel – will Strauss eigentlich in seiner zweiten Oper „bei den Schildbürgern“ herumtollen lassen. Doch es bleibt beim Fragment. „Nach Schelmenweise“ gießt Strauss Eulenspiegels Geschichte schließlich in eine sinfonische Dichtung und stellt dessen „lustige Streiche“ episodenhaft vor. Mit „Macbeth“ hatte Strauss erstmals das Terrain der sinfonischen Dichtung betreten und „einen ganz neuen Weg“ eingeschlagen. In seiner einzigen Tondichtung, die in mehreren Fassungen überliefert ist, zeichnet Strauss dabei keinen dezidierten Ort für das Drama, sondern vielmehr differenzierte Porträts von Macbeth und Lady Macbeth. 1902 hört Béla Bartók die ungarische Erstaufführung von Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ – ein prägendes Erlebnis, das ihn nachhaltig inspiriert. Mit seinem „Konzert für Orchester“, das er 1943 nach seiner Flucht in die USA vor dem Zweiten Weltkrieg schreibt, distanziert sich Bartók von der traditionellen Vorstellung eines Solistenkonzertes und formuliert ein musikalisches Plädoyer – für ein Orchester als hochvirtuoses Kollektiv.

Mitwirkende

Dirigent: Henrik Nánási

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