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Nemanja Radulovic Russische Staatskapelle Moskau

Alfried Krupp Saal

Nemanja Radulovic, Violine
Russische Staatskapelle Moskau
Valerij Poljanski, Dirigent

Pjotr I. Tschaikowski
Krönungsmarsch D-Dur
Pjotr I. Tschaikowski
Konzert D-Dur für Violine und Orchester, op. 35
Pjotr I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 "Pathétique"

Seit Niccolò Paganini ganz Europa ins Delirium spielte, ist der Begriff "Teufelsgeiger" im kollektiven Bewusstsein fest verankert. Man denkt an flamboyante Exzentrik und Hexerei auf vier Saiten. Mit dem Gothic-Styling seiner extravaganten Künstlerfotos, der wallenden Lockenpracht und seiner rasanten Technik wirkt der 32-jährige Serbe Nemanja Radulovic wie eine Wiederkehr Paganinis im 21. Jahrhundert, optisch könnte man ihn auch in den Rock-Arenen vermuten. Seit einigen Jahren hat er aber die Tempel klassischer Hochkultur mit einer atemberaubenden Mischung aus feuriger Musikantik, Emotionalität und der Eleganz der französischen Violinschule (in der er ausgebildet wurde) erobert. Das Label Deutsche Grammophon gab ihm einen weltweiten Exklusivvertrag, er spielt in der New Yorker Carnegie Hall ebenso wie in der Berliner Philharmonie oder der Suntory Hall in Tokio. 2015 wurde er mit einem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnet. Keine Frage, dass ihm Tschaikowskis höllisch schweres Violinkonzert geradezu auf den Leib geschrieben ist. Vor allem in Begleitung eines der angesehensten Orchester Russlands und eingebettet in ein fulminantes sinfonisches Programm.


Preise (€): 22,- / 64,90 / 73,70 / 79,20 / 84,70 / 91,30 / 97,90 inkl. Systemgebühr.