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5. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker Bruckner 8

Alfried Krupp Saal

Essener Philharmoniker
Philippe Herreweghe, Dirigent

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll, WAB 108

Die 8. Sinfonie ist die letzte, die Anton Bruckner vollendete. Nach dreijähriger Arbeit – nie hatte Bruckner länger an einer Sinfonie komponiert – schrieb er 1897 an den ihm freundschaftlich verbundenen Dirigenten Hermann Levi: "Halleluja! Endlich ist die Achte fertig und mein künstlerischer Vater muss der erste sein, dem diese Kunde wird." Zwei Wochen später sandte er ihm die Partitur mit den Worten "Möge sie Gnade finden!". Leider blieb die erhoffte positive Reaktion von Levi oder anderen Freunden Bruckners aus, was diesen tief erschütterte. Die schuldbewusste Art und Weise, wie er auf die Kritik seiner Freunde reagierte, verrät einiges über seine Selbstzweifel und Unsicherheit. Er machte sich sogleich an die Umarbeitung des Werks. Noch im Frühling 1890 war er mit Kürzungen und Details der Instrumentation beschäftigt, aber auch mit Veränderungen der Tonart und im Falle des Scherzo-Trios sogar mit der teilweisen Neukomposition. Als die Sinfonie am 18. Dezember 1892 durch die Wiener Philharmoniker endlich uraufgeführt werden konnte, schrieb Hugo Wolf in einem Brief: "Es war ein Triumph, wie ihn ein römischer Imperator nicht schöner wünschen konnte." Gewidmet ist das Werk dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I.


Preise (€): 14,- / 17,- / 21,- / 26,- / 30,- / 36,- / 41,- inkl. Systemgebühr.