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Schauspiel

Kulturimmobilien in Essen

Eine Erzählung vom Wandel zur Kulturmetropole
Vortrag mit Prof. Dr. Oliver Scheytt (Kulturmanager KULTUREXPERTEN)
Eine Kooperation zwischen dem Schauspiel Essen, dem Bund Deutscher Architekten und dem Forum Kunst & Architektur.

Stadtgeschichte und Stadtidentität lassen sich vor allem an den Gebäuden ablesen, die Kunst und Kultur gewidmet sind. Essen hat in den letzten 30 Jahren auf diesem Feld eine Entwicklung vorzuweisen wie kaum eine andere Großstadt in Deutschland. 1988 wurde das Aalto-Theater als einer der schönsten Theaterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Damit wurde der Startpunkt für rund 30 Neu- und Umbauten in der kulturellen Infrastruktur gesetzt, wobei das Weltkulturerbe Zollverein nicht zuletzt durch die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zum Wahrzeichen der Metropole Ruhr geworden ist. Auch die Riege der Architekten, die beim Um- und Neubau von Kulturimmobilien in Essen ein Zeichen gesetzt haben, hat Weltniveau. Beispielhaft genannt seien neben Alvar Aalto, Normen Foster, Rem Koolhaas, Sanaa Architects, David Chipperfield. Und auch die Essener Architektenschaft. Exemplarisch genannt seien Heinrich Böll/Hans Grabe oder Frank Ahlbrecht.

Oliver Scheytt hat von 1993 bis 2009 als Kulturdezernent die Entwicklung der Kulturimmobilien in Essen entscheidend vorangetrieben und wird in seinem Vortrag an ausgewählten Beispielen die Geschichte der Kulturimmobilien in Essen in den vergangenen 30 Jahren „von Aalto bis Zollverein“ nachzeichnen. Sein Vortrag wird auch die zugrunde liegenden Entwicklungs- und politischen Entscheidungsprozesse beleuchten.